Turnen in der SG Enkheim

Berlin bewegt uns - unter diesem Motto stand das Turnfest. Und Berlin hat uns bewegt, aber auch die SG hat Berlin bewegt.

Mit der wohl größten Delegation in der Geschichte der SG Enkheim (52 Personen) haben wir am 1. Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin teilgenommen. In der Zeit vom 14. - 21.5.2005 waren wir in der Paul-Schneider Grundschule in Lichterfelde untergebracht. Was auf so einem Turnfest alles passiert, wie so eine Woche aussieht, wie die Gesichter der Sportler und Trainer aussehen, was man in Berlin alles sehen kann, an welchen Wettkämpfen die SG teilgenommen hat, davon können sie sich auf den Bildern einen Eindruck machen.


Übrigens das nächste Turnfest findet 2009 in Frankfurt statt und in einem waren sich alle Berlinfahrer einig, wir sind wieder dabei und werden auch Frankfurt bewegen.

 

Vorbereitung beim Friseur

Das die Sportler der SGE ihr letztes Haar für ihren Verein geben würden wollen sie auf dem Turnfest in Berlin allen zeigen. Zu diesem Zweck haben sie sich in Gianni Guidas Friseursalon auf der Marktstraße in Bergen versammelt und sich die Haare in der Vereinsfarbe Grün färben lassen.
Bilder von der Aktion können sie hier sehen.
Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei Gianni und seinem ganzen Team, die kurzfristig bereit waren die Sportler der SGE bei dieser Idee zu unterstützen.

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Orientierungslauf

Gleich drei Teams schickte die SG zum Orientierungslauf an den Start. Ein Team bestehend aus drei Nachwuchsläuferinnen der SG (Lea Gekle, Lisa Merget und Josefine Schneider) hatte beim ersten Start bei einem O-Lauf große Probleme die Streckenpunkte im Wald zu finden und fiel knapp aus dem Zeitlimit. Das Team um den Strategen Oli Porth, mit Frederik Winter, Silke Schmidt und Ina Gießamer konnte seine Teamfähigkeit nicht unter Beweis stellen, die beiden Jungs verloren ihre weibliche Begleitung im Wald und fanden sie erst im Ziel wieder. Das dritte Team, zusammengestellt aus den stärksten Läufern der SG, mit Christian Stolzki, Max Schmidt, Raphael Gabel und Sebastian Schmidt hatte Probleme mit dem vierten Wegpunkt und dürfte damit eine vordere Platzierung verspielt haben.

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Turnfestnächte sind lang!

"Ich glaub ich brauch nach dem Turnfest erst mal ne Woche Urlaub", so, oder so ähnliche lautete die Aussage eines Trainers der SG. Turnfestnächte können sehr lang oder besser gesagt sehr kurz sein. Auf den Bildern bekommen sie einen Eindruck vom Abendprogramm der Sportler der SG während dem Turnfest, ob Hessisch-Bayrischer Turnerabend, Tuju-Party, Party auf dem Schloßplatz, Kneippentour durch Berlin, die SG hat nichts ausgelassen.
Dementsprechend müde sahen manche auf dem Heimweg in der U-Bahn aus. Hatte man nicht gerade die letzte verpasst und musste Olaf aus dem Bett holen damit er Taxi spielt, nutzten einige die Fahrt zur Schule schon mal zum Schlafen.

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Vereinfitnesstriathlon

Der Wettkampf besteht aus einer Runde Schlauchboot fahren, 2km laufen und 200m schwimmen. Es müssen mind. 6, max 10 Teilnehmer in einem Team sein. Der sechste im Ziel stoppt die Zeitnahme. Team 3 der SG, mit Raphael Gabel, Christian Stolzki, Frederik Winter, Lisa Merget, Josefine Schneider, Lea Gekle und Sebastian Schmidt erreichte den 13. Platz von über 140 Mannschaften.

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SGE Kult-Tour

Natürlich darf in so einer Stadt wie Berlin auch nicht die bekannte SGE-Turnfest-Kult-Tour fehlen.
So machten sich während der Turnfestwoche immer wieder kleine Gruppen der großen SGE-Delegation auf den Weg um die verschiedensten Sehenwürdigkeiten Berlins zu bestaunen.
Auf dem Programm standen Spreerundfahrt, Reichstag, Holocaust-Mahnmal, Checkpoint Charlie, Brandenburger Tor und vieles mehr. Schauen sie sich einfach die Bilder an.

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Wahl-4-Kampf

Der Turnfestwettkampf schlechthin. Man stellt sich aus den verschiedenen Bereichen Schwimmen, Turnen, Leichtathletik, Trampolin und Gymnastik seinen eigenen Wettkampf zusammen. Als richtiger Wahl-4-Kämpfer wird eigentlich nur jemand betrachtet, der auch einen so genannten Mischwettkampf absolviert, sich also nicht nur auf sein Spezialgebiet beschränkt, also z.B. 4x Turnen oder 4x Leichtathletik, sondern mindestens 2 Bereiche abdeckt.
Hier müssen traditionell alle Sportler und Trainer der SG an den Start gehen.
Die erzielten Resultate der SG können sich durchaus sehen lassen.
So wurde Frederik Winter neunter von 366 Teilnehmern, besonders gut seine 4,95m im Weitsprung. Hervorzuheben sind auch der 48. Platz von Katja Pogantke und der 72. Platz von Lisa Merget. In ihrem Wettkampf gingen 1061 Kinder an den Start. Den 4. Platz belegte Harald Maier, er absolvierte ein Schwimm-4-Kampf (Brust, Rücken, Freistil und 25m Tauchen).
Corinna Völker verpasste knapp den Turnfestsieg und belegte den 2. Platz. Von 842 Teilnehmern wurde Odin Wörner 13., im gleichen Wettkampf belegte Christian Stolzki den 28. Rang. Ebenfalls in diesem Wettkampf gestartet war Max Schmidt, für ihn reichte es am Ende zum 72. Platz. Er lieferte sich an diesem Tag ein heißes Vereinsduell mit Christian Metzger im Weitsprung. Beide trieben sich zu immer besseren Leistung und sprangen jeweils drei mal über sechs Meter. Max schaffte 6,31m und Christian 6,40m. Christian belegte am Ende Rang 14.
Dies ist nur eine kleine Auswahl der Egebnisse der SG, hier alle namentlich zu nennen würde den Rahmen dieser Seite sprengen.

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Euroteam

Eine gemischte Mannschaft der SG ging im Euro-Team-Turnen an den Start. Bei diesem Wettkampf muss eine Gruppengymnastik aufgeführt werden, Minitrampolin gesprungen und auf einer Tumblingbahn geturnt werden. In diesem Wettkampg gelang es der SG Enkheim den 2. Platz zu belegen und damit beste deutsche Mannschaft zu werden, denn Turnfestsieger wurde ein Team aus Österreich. Zu unserer Mannschaft gehörten Olaf Kirbs, Felix Kirsch, Odin Wörner, Max Schmidt, Christian Stolzki, Christian Metzger, Severin Schad, Melanie Dörr, Nadine Wachsmuth, Franziska Spielberger, Sophia Lang und Malina Schmitt.

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Volleyball in Berlin

Das deutsche Turnfest in Berlin hatte neben den turnerischen und leichtathletischen Wettkämpfen auch mehrere Ballsportarten im Programm. Die Sportler der SG Enkheim wollten ihre Kräfte im Freizeit-Mixed-Volleyballturnier mit anderen Teams messen. Laut Spielregeln mussten dabei immer mindestens zwei Frauen auf dem Feld stehen; gespielt wurde zweimal 8:30 Minuten.
Als am Sonntagmorgen um sieben Uhr die Wecker klingelten, quälten sich 7 hochmotivierte SG´ler aus den Schlafsäcken, um mit Bedauern festzustellen, dass es noch kein Frühstück gab. Nach einigen Schwierigkeiten bei der Hallensuche, standen dann aber alle Spieler pünktlich auf dem Spielfeld.
Die ersten beiden Spiele konnten wir (Silke, Ina, Andreas, Andreas, Nico, Roland und Felix) deutlich für uns entscheiden. Danach wurden die Gegner erheblich stärker, so dass wir letztendlich 2 Sätze abgeben mussten. Am Ende des ersten Tages erreichten wir in unserer 6er-Gruppe den 2.Platz (punktgleich mit dem Ersten), durch den wir uns für die nächste Runde am folgenden Tag qualifizierten.
Erwähnenswert wäre an dieser Stelle noch, dass die Hallenwand direkt auf die Auslinie des Spielfeldes fiel!
Am nächsten Morgen ging es dann an anderer Stelle in einer 9er-Gruppe weiter und nur die ersten drei Plätze berechtigten zur Teilnahme an der nächsten Runde. Nach spannenden und hart umkämpften Spielen standen wir vor dem abschließenden Spiel auf dem vierten Platz und hatten es selbst in der Hand uns noch an unserem drittplatzierten Gegner vorbei zu ziehen. Doch nachdem der erste Satz knapp verloren ging, verließ uns das Selbstvertrauen und wir mußten uns mit dem fünften Platz begnügen.
Auch wenn der Abschluß etwas ernüchternd war, hatten wir insgesamt mehr erreicht als wir vorher dachten. Und das wichtigste: Es hat riesen Spaß gemacht!

Mitten im Herzen von Berlin kam sogar brasilianisches Flair auf: Auf dem ehem. Gelände des Stadions der Weltjugend waren 35 Beachfelder aufgebaut und unter den 500 Teams befand sich auch eines der SG Enkheim. Die Vorrunde wurde in 5er-Gruppen ausgespielt, wobei nur der Sieger weiterzog. In teilweise an Dramatik nicht zu überbietenden Spielen konnten sich Nico, Odin und Felix dank eines besseren Punkteverhältnisses knapp durchsetzen und die 128er-Hauptrunde erreichen. In diesem doppelten KO-System konnten sie dann noch zwei Spiele gewinnen bevor sie ausschieden. Am Ende erreichten sie einen tollen 49. Platz.

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